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So stellen Sie die Genauigkeit Ihres Blutzuckermessgeräts sicher | Leitfaden zur Blutzuckerüberwachung

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So stellen Sie die Genauigkeit Ihres Blutzuckermessgeräts sicher | Leitfaden zur Blutzuckerüberwachung

07.01.2025

Blutzuckermessung: Sicherstellung einer präzisen Diabetesbehandlung

Die Überwachung des Blutzuckerspiegels ist ein wichtiger Bestandteil der Diabetesbehandlung. Viele Patienten stellen jedoch bei der Verwendung verschiedener Marken oder sogar verschiedener Modelle derselben Marke Inkonsistenzen bei den Blutzuckerwerten fest. Dies wirft oft Zweifel an der Genauigkeit von Blutzuckermessgeräten auf. Heute untersuchen wir, wie man die Genauigkeit eines Blutzuckermessgeräts richtig bewertet.

1. Was soll verglichen werden?

Der Goldstandard für die Blutzuckermessung ist die venöse Blutzuckermessung im Krankenhaus. Die Diabetesdiagnose basiert auf dem Plasmaglukosespiegel. Daher werden alle Blutzuckermessgeräte mit den Ergebnissen biochemischer Analysegeräte verglichen, nicht mit denen anderer Messgeräte. Die Genauigkeit Ihres Messgeräts lässt sich am besten durch den Vergleich mit Ihren Nüchternblutzuckerwerten im Krankenhaus überprüfen. Messen Sie nach der Blutabnahme durch eine Pflegekraft sofort Ihren Kapillarblutzucker mit Ihrem Messgerät und achten Sie dabei auf den gleichen Zeitpunkt. Sobald die Krankenhausergebnisse vorliegen, vergleichen Sie die Abweichung.

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Blutzuckerspiegel schwankt:

  • Verschiedene Blutproben:Der Blutzuckerspiegel variiert zwischen venösem und Kapillarblut.
  • Andere Zeiten:Der Blutzuckerspiegel ändert sich im Laufe des Tages.

Daher sind Abweichungen akzeptabel, solange sie in einem angemessenen Rahmen liegen.

2. Was ist ein akzeptabler Fehlerbereich für Blutzuckermessgeräte?

① Genauigkeit

Gemäß der internationalen Norm ISO 15197 beträgt der Fehlerbereich für Blutzuckermessgeräte:

  • Für den Blutzuckerspiegel
  • Bei Blutzuckerwerten ≥5,6 mmol/l sollte die Abweichung innerhalb von ±15 % liegen.

Das bedeutet: Liegt Ihr venöser Blutzucker unter 5,6 mmol/l, sollte Ihr Messwert innerhalb einer Toleranz von ±0,83 mmol/l um diesen Wert liegen. Bei venösen Blutzuckerwerten über 5,6 mmol/l sollte die Abweichung des Messgeräts ±15 % nicht überschreiten.

② Wiederholbarkeit

Selbst bei Verwendung derselben Blutprobe können wiederholte Tests zu leicht unterschiedlichen Ergebnissen führen. Nach internationalen Standards:

  • Für den Blutzuckerspiegel
  • Bei Blutzuckerwerten ≥5,6 mmol/L sollte der Variationskoeffizient (CV)

3. Faktoren, die die Testergebnisse beeinflussen

① Hämatokritwerte (HCT)

Periphere Blutzuckertests messen den Vollblutzucker, der von der Anzahl der roten Blutkörperchen beeinflusst wird. Höhere Hämatokritwerte können die Ergebnisse verfälschen. Venöse Bluttests messen den Plasmazucker, der weniger vom Hämatokritwert beeinflusst wird.

2. Übermäßiger Druck oder unsachgemäße Probenahme

Periphere Blutproben bestehen aus Vollblut und können durch Hautfeuchtigkeit, Alkoholrückstände und die Einstichtiefe beeinflusst werden. Übermäßiger Druck während der Probenentnahme kann dazu führen, dass sich Gewebeflüssigkeit mit der Probe vermischt und die Ergebnisse dadurch verfälscht werden. Verschiedene Probenentnahmestellen können ebenfalls zu unterschiedlichen Messwerten führen. Studien zeigen, dass der Glukosespiegel am Ringfinger näher am venösen Blutzucker liegt.

3 Teststreifen

Blutzuckermessgeräte erfassen den elektrischen Strom, der durch die Reaktion zwischen Glukose und Chemikalien auf dem Teststreifen entsteht. Die Enzymaktivität auf dem Streifen kann die Genauigkeit beeinträchtigen. Daher sollten die Streifen trocken gelagert und innerhalb des Verfallsdatums verwendet werden, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 18 °C und 35 °C.

Auch andere Faktoren, wie bestimmte Krankheiten, können die Ergebnisse beeinflussen. So können beispielsweise Veränderungen der Blutviskosität aufgrund von Erkrankungen wie diabetischem hyperosmolaren Koma, abnormalen Hämatokritwerten oder Hyperlipidämie die Absorption der Teststreifen beeinträchtigen. Der Unterschied zwischen Kapillar- und Venenblutzucker ist im nüchternen Zustand minimal, kann aber nach dem Essen aufgrund der Glukoseaufnahme durch das Gewebe variieren. Auch das Händewaschen vor der Probenentnahme beeinflusst die Ergebnisse.

4. Wie kann die Messgenauigkeit verbessert werden?

  • Wählen Sie das richtige Messgerät:Entscheiden Sie sich für renommierte Marken, die Funktionen zur HCT-Korrektur und Temperaturkorrektur anbieten.
  • Wählen Sie die richtige Probenahmestelle:Verwenden Sie den Ringfinger und achten Sie auf eine ordnungsgemäße Reinigung und Desinfektion. Lassen Sie den Alkohol vor der Probenentnahme verdunsten.
  • Sorgen Sie für das richtige Blutvolumen:Verwenden Sie die richtige Lanzetteneinstellung für einen ausreichenden Blutfluss. Entsorgen Sie den ersten Blutstropfen und verwenden Sie den zweiten Tropfen für den Test, um eine Kontamination zu vermeiden.
  • Teststreifen richtig aufbewahren:Bewahren Sie die Streifen kühl und trocken bei 2 °C bis 30 °C auf. Bewahren Sie sie in der Originalverpackung auf und vermeiden Sie die Verwendung abgelaufener Streifen.

Schwankende Messwerte sind normal. Solange sie jedoch im akzeptablen Bereich liegen, besteht kein Grund zur Sorge. Vermeiden Sie die gleichzeitige Verwendung mehrerer Messgeräte, da dies zu Verwirrung führen kann. Wählen Sie stattdessen ein zuverlässiges Messgerät mit gutem Kundendienst für die Langzeitüberwachung. Beobachten Sie Ihre Blutzuckerwerte und suchen Sie bei starken Schwankungen einen Arzt auf.

5. Was ist mit Laser-Blutzuckermessgeräten?

Laser-Blutzuckermessgeräte verwenden eine andere Methode zur Blutzuckermessung, ihre Genauigkeit hängt jedoch von der Qualität der Teststreifen ab. Lasermessgeräte können sogar genauer sein, da sie die Haut vor der Blutzuckermessung reinigen und Unreinheiten entfernen.